Wir sind eine Gruppe sozial und caritativ engagierter Ehrenamtlicher, die sich dafür einsetzen, dass Gemeinde in Ehrang lebendig und erfahrbar bleibt.
Im Rahmen unseres Besuchsdienstes – sowohl zu Hause als auch im Seniorenheim – möchten wir:
- Menschen in Notlagen unterstützen,
- älteren und kranken Menschen kleine Hilfsdienste anbieten,
- durch regelmäßige Besuche zeigen, dass wir an sie denken und Abwechslung in ihren Alltag bringen,
- einfach da sein: zuhören, Zeit schenken, Herz zeigen,
- bei Spaziergängen oder Einkäufen begleiten,
- bei Bedarf den Kontakt zu weiteren sozialen Diensten oder betreuenden Einrichtungen vermitteln.
Ehrenamtliches Engagement ist ein unverzichtbarer Bestandteil einer lebendigen Kirchengemeinde. Nächstenliebe zeigt sich im Tun – und gerade daran messen viele Menschen die Glaubwürdigkeit christlicher Verkündigung. Die Caritasarbeit bildet neben der Verkündigung und der Feier der Eucharistie eine der drei Grundsäulen der Kirche.
„Was ihr den Geringsten getan habt, das habt ihr mir getan.“
Von diesem Leitgedanken lassen wir uns inspirieren. Er ermutigt uns, in jedem Menschen die Würde und Gegenwart Gottes zu sehen. Das Wort Jesu „Liebt einander…“ ist für uns Einladung und Auftrag zugleich.
Wir schöpfen Kraft aus dem Evangelium, freuen uns am gemeinsamen Helfen und stehen Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen mit Achtung und Offenheit zur Seite. So begegnen wir vielen verschiedenen Lebenswelten – und lernen Menschen kennen, die uns bereichern und begleiten.
Einige langjährige Mitglieder des Sozialkreises wurden für ihr Engagement mit dem Elisabethkreuz der Caritas-Konferenzen Deutschlands (CKD) ausgezeichnet.
Unser Sozialkreis ist seit 1980 Mitglied der CKD.
- C steht für Caritas – Liebe, Gottes- und Nächstenliebe
- K für Konferenz – „zusammentragen“
- D für Deutschland – ein Netzwerk von Ehrenamtlichen im ganzen Land
Die Wurzeln der CKD reichen bis 1840 zurück, als Anna Weißebach in Trier den „Verein katholischer Frauen und Jungfrauen zur Sorge für arme Kranke“ gründete. Später schlossen sich viele Gruppen – oft unter dem Namen „Elisabethverein“ – im Dachverband der CKD zusammen.
Unsere Gesellschaft verändert sich, und damit auch ihre Sorgen. Besonders die Einsamkeit vieler älterer Menschen nimmt zu. Viele leben allein, manche bereits in Seniorenheimen; traditionelle familiäre oder nachbarschaftliche Unterstützungsnetze sind schwächer geworden.
Zusätzlich haben die Corona-Pandemie und die Flutkatastrophe in Ehrang die Situation vieler Betroffener erheblich verschärft. Evakuierungen, Kontaktverbote und Isolation waren vor allem für ältere Menschen belastend.
Umso dankbarer sind wir, dass sich im vergangenen Jahr neue Ehrenamtliche unserem Sozialkreis angeschlossen haben.
Darüber hinaus organisiert der Sozialkreis abwechslungsreiche Aktivitäten wie Theaterausflüge und Filmnachmittage, die für Freude, Gemeinschaft und kulturelle Erlebnisse sorgen. Auch mit diesen Angeboten trägt der Sozialkreis dazu bei, soziale Kontakte zu stärken und Lebensqualität zu fördern – für Menschen, die Unterstützung benötigen oder einfach gerne in Gesellschaft sind.
Danke an alle Mitwirkenden – und Vergelt’s Gott!

